„Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.“
Psalm 90,10

Das Leben von Jutta Maltusch währt bereits 104 Jahre. Die Berlinerin hört schwer, sieht schlecht und ist doch hellwach. Den Tod, sagt sie, fürchte sie nicht. Das Sterben vielleicht. Als wir uns verabschieden und ich ihr Lebewohl wünschen möchte, winkt Jutta Maltusch lächelnd ab: „Besser nicht. Wünschen Sie mir lieber einen schönen Übergang.“

 

 

 

Zur Vorstellung seines Buches „Hoffnungsland“ hatte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz einen prominenten Sidekick: Joschka Fischer diskutierte in Berlin mit dem SPD-Politiker über die Thesen seines Buches, moderiert von Jörg Thadeusz.

Das Ergebnis der 16. Bundesversammlung stand vorher schon fest: Frank-Walter Steinmeier wurde wie erwartet im ersten Wahlgang zum zwölften Bundespräsidenten gewählt. Dennoch war die „Eintagsfliege der Demokratie“ (Zitat Claus Kleber) feierlich und würdig. Einige Impressionen des Vormittags im Reichstag.

Mir hat es die Rückseite Berlins angetan. Seit Jahren streife ich über die Hinterhöfe der Hauptstadt, durch die Nebenstraßen und Hochhaussiedlungen, auf der Suche nach dem einmalig Verranzten, der schrägen Szene, dem liebevollen Kiezidyll. Ganz bewusst besuche ich dabei die Ecken und Straßen der Stadt, denen nie die Ehre zuteil wird, in Reiseführern erwähnt zu werden. Ich finde, sie haben ebenfalls Aufmerksamkeit verdient. Entstanden ist ein Berlin-Bildband der anderen Art, garantiert Sehenswürdigkeiten-frei.

Pressestimmen zu Berlin.Backstage

„Kuriose Fotos wie diese werden unzählige in sozialen Netzwerken hochgeladen. In Hureks kleinformatigem Band, nicht größer als ein Notizblock, entfalten sie eine ganz andere Qualität. Sie sind keine flüchtigen Gags, sondern Liebeserklärungen.“ Süddeutsche Zeitung

„Die Wahrheit ist wohl: Berlins schmuddliger Hinterhof macht diese Metropole so attraktiv. Crazy!“ Berliner Morgenpost

„Einen solchen Bildband von Paris kann man sich nicht vorstellen.“ Berliner Zeitung

„Es ist ein kleines und feines Buch, das Blicke auf die Wirklichkeit und soziale Realität jenseits der schönen Straßen zeigt. Dort leben die Menschen und dort finden sich die Situationen, die alltäglich sind und doch nicht wahrgenommen werden.“ ​dokumentarfotografie.info

 

Berlin von hinten